CGG Stuttgart

Christliche Gehörlosen-Gemeinde Stuttgart e.V.

Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches ...  Jesaja 29,18a

» Grußwort

Hallo ihr Lieben!


Ich möchte mit euch einige ermutigende Gedanken aus den Klageliedern teilen. Andi Fett hat am vergangenen Sonntag darüber gepredigt. Ich hoffe, dass es auch für euch eine Ermutigung ist und ihr neu auf unseren HERRN ausgerichtet werdet.

Es ist bemerkenswert, wie vergleichbar unsere Corona-Situation mit der Situation damals zu Jeremias Zeit in Jerusalem ist. Lest in euren Bibeln unbedingt mit!
Direkt im ersten Vers lesen wir: „Wehe, wie sitzt du so einsam da, die einst volkreiche Stadt.“

Jeremia schreibt weiter und klagt dabei über Jerusalems Elend. Die Stadt ist ganz anders als bisher gekannt. Überall Trümmerhaufen, sowohl in der Stadt, als auch bei den Menschen. Israel hat sich von Gott entfernt und ist in ihren Sünden verstrickt. Die Feinde sind stärker als je zuvor. Eine bedrückende und trostlose Atmosphäre liegt über Zion.
Das zieht sich bis zur Mitte des dritten Kapitels. Die Verse 7-9 im dritten Kapitel beschreiben denke ich sehr gut, wie es vielen von uns gerade geht. Man fühlt sich eingemauert und einsam.
Doch dann kommt ab Vers 21 ein Aufblick zum HERRN. Die Verse 22-27 zeigen uns, wie sich Jeremia in der Not an seinen wunderbaren, gnädigen und treuen GOTT wendet. Jeremia klammert sich mit seiner Seele an den HERRN und gewinnt dadurch neue Hoffnung. Er durfte erleben, dass GOTTES Erbarmen jeden Morgen neu ist. Und das ist es, was ihn letztendlich aus dieser misslichen Lage emporhebt!
Nach diesem Zuspruch folgt ein Anspruch, den GOTT an sein Volk hat.
Die Klagelieder des Propheten enden mit einem Gebet, das wir vielleicht auch (wieder) nötig haben: „Bring uns zurück, HERR, zu dir, dass wir umkehren! Erneuere unsere Tage, dass sie werden wie früher!!“ (Kl. 5,21).

Was hat das uns zu sagen? Welche Auswirkungen sollte das auf unseren Alltag haben?
Liebe Geschwister, Unglaube lässt uns nur auf Trümmer sehen. Trübsal blasen hilft nicht weiter, im Gegenteil. Wir werden benebelt für unser Umfeld, in dem es jetzt wahrscheinlich mehr Offenheit für Gott gibt als bisher!
Ich möchte euch ermutigen, auf unseren allmächtigen HERRN zu schauen und im Glauben voranzugehen! Glaube hebt uns empor und holt uns aus Resignation heraus. JESUS sagte seinen Jüngern damals in den Endzeitreden, dass schlimme Zeiten kommen werden. Und wir können eine seiner darauffolgenden Aufforderungen lesen und diese gerade jetzt persönlich in Anspruch nehmen, die ER in Lukas 21,28 gibt: „Erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung naht!“


Herzliche Grüße aus Schoppen!
Im HERRN verbunden,
euer Lucian.


 

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